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Geschichte von Spindleruv Mlyn

Spindleruv Mlyn nimmt in der Jetzzeit mit vollem Recht die erste Stelle unter den Wintersportzentren auf der südlichen, tschechischen Seite des Riesengebirges ein. Einst wurde die Stadt „Perle des Gebirges" genannt. Zürn Fremdenverkehrszentrum ist Spindleruv Mlyn von der Natur durch se'1e günstigen klimatischen Bedingungen und stark ästhetisch wirkende ^birgslandschaft geschaffen. Seine außergewöhnliche Bedeutung für den '~rerndenverkehr, Sommertouristik, Wintersport und Erholung ist im ™esengebjrge unübertroffen, sein Gepräge, was das Interesse fremder "esUcher betrifft, überschreitet ständig die Grenzen unseres Landes.
Im Viexzen des Riesengebirges
Der Stadtkern hat eine herrliche und äußerst günstige Lage. Er liegt am '-■^Smmenlauf von Tälern, durch die die junge Elbe und das Klausen wasser "'eßen. Von allen Seiten ist Spindlerüv Mlyn durch die hohen Berge des inneren Böhmischen Kammes geschützt: durch den Ziegenrücken, Planur und Krkonosch mit dem Schüsselberg, seinem Abschlussgipfel. Nach Süden dagegen hat es eine offene Lage, nur die enge Klamm zwischen beiden ^weigkämmen, auf deren Grund sich der zukünftige europäische Strom se'nen Weg nach Süden bahnt, verbindet die Stadt mit der Welt. Heute 8ehören zu Spindlerüv Mlyn auch weitere, ursprünglich selbständige ^tschaften: Svaty Petr, Bedrichov, Labskä (früher Krausebauden) und V°kky Dül. Auf einer Fläche von 7692 ha, meist mit Wäldern bedeckt, sind auch die auf den Wiesenenklaven gelegenen Gebirgsbauden der Stadt ^gemeindet - von der Eibfallbaude bis zur Wiesenbaude. Viele davon "eSen oberhalb der alpinen Waldgrenze. Die bis heute noch immer schonen, aber historischen Verwandlungen ausgesetzten Waldbestände ndben sich hier bis zum 16. Jh. in Gestalt eines Urwaldes erhalten. Der Utyjald war von Tieren belebt, unter denen der Bär, Wolf, Luchs sowie die wHdkatze nicht gefehlt haben.
'n Spuren von Bergleuten
Die älteste Siedlung auf dem Gebiet des jetzigen „großen" Spindleruv Mlyn war wahrscheinlich eine geringfügige Gruppe von schlichten Hütten, m denen während der Saison Bergknappen und andere Knechte, die Erz verhütteten, Unterschlupf fanden. Der Bergbau unter dem Ziegenrücken,
Eisenkoppe und Heuschober wurde erstmalig zu Beginn des 16. Jh. erwähnt. Vom böhmischen König Wladislaw von Jagiello erhielten die Bergleute aus St. Peter (1516 - 1521) Vorrechte und Stichtage für die Zählung von Zehnten. Der Historiker Erhard Müller sagt aber, St. Peter sei erst nach 1600 entstanden. Er geht vom Faktum aus, dass der Ort auf der Landkarte vom Maler Simon Hüttel aus dem Jahre 1580 nicht zu finden ist. Uns ist aber bekannt, dass der Autor aus Trutnov stammte und die Gegend im mittleren und westlichen Teil des Riesengebirges nicht so genau kannte.
Am Bergbau auf Silber-, Kupfer- und Arsenerz war hier Christoph von Gendorf interessiert. Er erwarb die Herrschaft Vrchlabi (Hohenelbe) und setzte sich für die Erhebung von Vrchlabi zur Bergstadt ein (1533). Das Silber aus dem Riesengebirge wurde zur Prägung in der Königlichen Münzestätte abgegeben. Im Jahre 1621 wurden Kupfer und Silber für 9 728 Gulden von St. Peter nach Prag abgeliefert. Die Arbeit in den Gruben war wegen Gesteinen von großer Härte sehr schwer und anstrengend. Der Bergbau musste auch oft wegen Elementarereignissen eingestellt werden, es versuchte später noch mehreremals in die Berge einzudringen, doch der Wasserdrang bei Wolkenbrüchen gebot es, im Winter entstand oft Lawinengefahr. Mangel an Maschinenanlagen musste der Glaube der Bergknappen an eine göttliche Vorsehung ersetzen. Das beweisen die sehr poetischen Namen von manchen Schurffeldem, wiez. B. „Zum Segen Gottes" auf dem Heuschober oder „Hilfe Gottes" im Klausengraben, d. h. im Langen Grund.
Es gab hier nicht viel Silbererz. Trotzdem wird tradiert, dass Silber zur Glockenspeise legiert worden sei, aus der man die hiesige „Sterbeglocke" gegossen habe. Die Glocke ist durch ihren hohen Klang bekannt, sie war zuerst in einer alten Kapelle in St. Peter aufgestellt und später in die Kirche im Stadtkern übertragen.
Im 17. Jh. machte der Dreißigjährige Krieg dem Bergbau ein Ende. Die neuen Herrschaftsbesitzer versuchten, den Bergbau wieder aufzunehmen, aber mit magerem Ergebnis. Der letzte Versuch ist zu Beginn des 20. Jh. datiert.
Eindringen in den Urwald
Mit dem Bergbau entwickelt sich fast gleichzeitig die erfinderisch organiesierte Holzgewinnung im anderen wichtigen Ortsteil von Spindlerüv Mlyn, in Labskä oder Krausenbauden. Die ersten Ansiedler, nach denen


dieser Ortsteil seinen Namen hat, kamen hierher um 1550 aus den Ländern am Oberlauf der Donau. Sie ließen sich in dieser schönen Dreieckenklave nördlich vom Bach Honzova strouha nieder und trieben neben der Waldarbeit rationelle Baudenwirtschaft.
Mit ihren Erfahrungen aus den Alpenländern führen sie den Holzschlag (Gruben- und Brennholz) für die Silberbergwerke in Kutnä Hora durch. In ihre Zeit fällt auch die Anlage von Klausen an den Gebirgsbächen, die Schmelzwasser stauten und mit Hilfe derer das Stammholz auf der Elbe bis Stary Kolin geflößt wurde und dann weiter über das Festland nach Kutnä Hora. An diese Tätigkeit erinnern auch einige ursprüngliche Ortsbennenun-gen: Klausengraben (Dlouhy dül - Langer Grund) oder der Klausenbach (Dfevafsky potok), der bei der Michelmühle linksseitig in die Elbe mündet.
Spalkove Boudy
Der jungfräuliche Urwald schwindet unter Äxten undSägen auch an den Abhängen des Ziegenrückens. Zum Schlage erheben sie die Holzfäller, die im Bereich von der jetzigen Brücke über die Elbe bis zur Kirche eine neue Streusiedlung gründeten. Sie sollten um 1785 aus Württemberg hierher gekommen sein. Auf ihren Beruf deuten ihre Namen hin: sie hießen meistens Hollmann (aus Holzmann entstanden). Für die ganztätige Waldarbeit konnten neue Ansiedler abends nach Hause ein Holzscheit (Spalte) als Verdienst bringen, und so wurde die Gruppe von fünf Hütten als Spaltebauden benannt. Sie breiteten sich später aus, es kamen die Sacherbauden hinzu. Im Jahre 1835 bestanden die Spaltebauden aus 18 und die Sacherbauden aus 12 Häusern, während in St. Peter befanden sich 49 Häuser.
Baudenwirtschaft
Durch den rücksichtslosen Raubbau mit den Forsten nicht nur für die Gruben, sondern auch zur Verbrennung von Holzkohle in den Meilern, entstehen ausgedehnte Wiesenenklaven, unbedacht rodet man auch Knieholzbestände oberhalb der Waldgrenze. Die Bergwiesen werden während des Sommers als Weide und zum Heuen genutzt. Auf Initiative der Harrachschen Herrschaftsverwaltung entstehen die Hofbauden unter der Großen Sturmhaube, z. B. die Martinsbaude (1642) und die ältesten Bradlerbauden (1637). Im Sommer wird das Vieh vom herrschaftlichen
Personal hierher auf die Weide getrieben. Die Baudenwirtschaft gewinnt neben dem Holzfällen nach und nach im 17. und 18. Jh. die Oberhand in der wirtschaftlichen Nutzung des hiesigen Gebietes. Das Territorium teilen sich zwei Herrschaftsverwaltungen unter sich auf. Die Elbe wird zur Trennungslinie zwischen den Herrschaften Jilemnice-Brannä im Besitz der Grafen von Harrach und Vrchlabiim Besitz der Grafen von Czernin-Morzin. In diese Zeit fallen auch die Nachrichten über die Besiedlung des anderen Ortsteils von Spindlerüv Mlyn - über Volsky Dül, damals eine selbständige Gemeinde der Herrschaft Vrchlabi Ochsengraben, nach der Weide für herrschaftliche Ochsen benannt, wird erstmalig im Jahre 1676 erwähnt Die Siedlung konnte aber ihren Namen auch von alten Bergleuten erhalten, die so die Stellen mit Erzvorkommen bezeichneten.
Bedfichov
Friedrichstal, heute das komfortableste Viertel von Spindlerüv Mlyn, liegt mit seiner Gründung außerhalb dieses Rahmens. Es war ursprünglich den Krausenbauden eingemeindet. Im Jahre 1740 ließ hier Fabian Donth aus Rochlitz mit Erlaubnis von der Harrachschen Herrschaftsverwaltung ein kleineres Glashüttenwerk erbauen. Die Glashütte sollte Holz vom Windbruch aufarbeiten. Nach ihrem kurzen Bestehen ist sie ziemlich schnell eingegangen. Ihre Umgebung blieb aber besiedelt und entwickelte sich mit der Zeit. Um 40 Jahre später wurde hier ein Eisenhüttenwerk vom Grafen Johann Nepomuk Harrach erbaut. Im Jahre 1807 brannte es nieder und wurde nie wieder aufgebaut. An Stelle der Hütte wurde im Jahre 1812 eine Brettsäge erbaut. Die Spuren nach diesen Objekten würden wir jetzt vergeblich suchen. Nur der Name Johannes Vorgängers, Friedrichs von Harrach erinnert an die bunte Vergangenheit dieses Ortes.
Mühle am Eibufer
Spindleruv Mlyn tritt erst am 13. Juli 1793 als selbständige Gemeinde ans Licht. An diesem Tag sind die Bemühungen der Nachbarn von Erfolg gekrönt, die sich in Spindlers Mühle am Eibufer zusammen trafen. Kaiser Franz I. bewilligte den Holzfällern und Bergknappen aus dem Langen Grund und Abhängen des Ziegenrückens mit Patent den Bau ihres eigenen Gotteshauses. Es sollte die baufällige Kapelle in St. Peter ersetzen. Es ist
unverständlich, warum zwei Bittgesuche abgelehnt wurden, die die Nachbarn an den aufgeklärten Kaiser Joseph II. in den Jahren 1784 und 1787 gerichtet hatten. Der Bau der Kirchen in Velkä und Mali Üpa wurde von ihm dabei anstandslos bewilligt.
In die Bittschrifte und dann auch ins Patent in Wien wurde anstatt des richtigen Namens vom Mühlenbesitzer Spindler aus Versehen „Spindel" eingetragen, also Spindel-Mühle. Ins Tschechische wurde es als Bfetensky Mlejn (1842) und nach dem Jahre 1918 als Vfetenny Mlyn übersetzt, was vom Innenministerium durch Verordnung in Spindlerüv Mlyn geändert werden musste.
Gotteshaus des hl. Petrus
Die provisorische, gleich nach der Patentausgabe aus Holz erbaute Kirche wurde zum geistlichen Zentrum des neu entstandenen Dorfes. Das Patronatfür das unselbständige Dorf hat der k. k. Religionsfonds übernommen. Erst am 26. Juni 1802 wurde der Grundstein für eine neue steinerne Kirche gelegt. Sie wurde am Ende des Jahres 1807 fertig gebaut. In demselben Jahr, am 1. November fand hier der erste feierliche Gottesdienst statt.
Die Mühle am Eibufer mit Vogt Spindler stellte ein wirtschaftliches Zentrum der Gemeinde dar, aber sie ist spurlos verschwunden. Sie stand an der Stelle des später bekannten „Hotels Spindelmühle". Mit ihrer Bedeutung gehörte sie zu drei Mahlmühlen im Eibtal. Justiziar Jamb schreibt in der Beschreibung der Herrschaft Vrchlabi (1830), die Mühlen hätten nur selten was zu mahlen, weil das Getreide hierher im Winter nur auf dem Schlitten gebracht werden könne.
Die Anfänge des Fremdenverkehrs
Während die ersten Pilger mit Bergführern und Trägern schon zu Beginn des 19. Jh. aus dem schlesischen Warmbrunn (heute Cieplice Slqskie-Zdröj) die Riesengebirgskämme antrafen, herrschte in der Umgebung von der St. Peter-Kirche Ruhe. Erst im Buch von Dr. Hoser berichtet man über einen herrschaftlichen Förster, er habe in den Spaltebauden Unterkunft mit Erfrischung für Gäste angeboten. Schon im Jahre 1804 hatte der Autor dieses Buches aus Bewunderung für diesen Ort seine glänzende Zukunft vorhergesagt. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. begannen sich mehrere
zerstreute Bauden langsam zu einem Luftkurort zu entwicklen.
Die Schönheiten der hiesigen Natur „entdeckten" vier Gäste aus dem schlesischen Breslau bei ihrem ersten Besuch im Jahre 1864. Sie wurden in zwei Zimmern im Erdgeschoss und in der „Mädchenkammer" in der uns schon bekannten Mühle untergebracht. Von der Landschaft bezaubert kamen sie hierher jeden Sommer und verbreiteten den Ruhm von Spindlermühle in der Welt.
Verbindung zur Welt
Der aufblühende Luftkurort war zuerst sehr schwer zugänglich. Der schwer gangbare Weg über die Leierbauden zum Spindlerpass und weiter nach Hain (heute Przesieka) stand unter Kontrolle des Zollamtes in Friedrichstal und war für die Verbindung zum damaligen Preußen von Bedeutung. Als Verbindung zum Binnenland dienten Fahrwege in erbärmlichem Zustand. Einer von ihnen von Jilemnice über den Sattel Na rovince zu den Krausenbauden und Friedrichstal, der zweite führte von Vrchlabi über Sträzne auf dem sog. Veras Weg nach St. Peter. In den 70er Jahren des 19. Jh. begann der Kurort aufzublühen, da damals der Umbau des schlechten Pfades im Eibtal in eine Fahrstraße folgte.
Um die Erschließung von Spindlerüv Mlyn machte sich der Osterreichische Riesengebirgsverein (ÖRGV) sehr verdient. Seine Seele war seit 1880 der Schullehrer in den Krausenbauden und später in Marsov, der Tscheche Eduard Rudolf Peträk aus Horni Brannä. Auf seine Initiative entstand im Riesengebirge ein Netz von markierten Wanderwegen.
In Spindlerüv Mlyn entstand eine Reihe von Hotels und Logierhäusern. Auch die Riesenkammbauden wurden umgebaut und den Bedürfnissen der Touristen angepasst Armselige Baudenbesitzer verwandelten sich in sehr geldgierige Unternehmer und Hoteliers. Das Riesengebirge wurde zum am leichtesten zugänglichen Gebirge in Böhmen.
Im Banne des Schirausches
Anfänglich kamen kostspielig erbaute Logierhäuser nur im Sommer zu Ehren. Spindlerüv Mlyn entwickelte sich zu einem Luftkurort. Die Gebirgsbewohner erfanden aber eine neue Attraktion, die Gäste auch im Winter heranzog. Die zum Transport von Holz und Heu dienenden Hörner-
Schlitten wurden zu lustigen Schlittenpartien benutzt. Es entstand eine neue Sportart - „Hörnerschlittensport", Eine der beliebtesten Strecken führte von der schlesischen Seite des Gebirges nach Spindlerüv Mlyn. Die „Sportler" fuhren auf dem mit Pferden bespannten Hörnerschlitten bergauf zur Peterbaude und nach reicher Erfrischung rodelten sie vergnügt auf dem Schlitten mit erfahrenem Bergler zwischen Hörnern den Berg hinunter zum Mädelsteg und weiter nach Spindlerüv Mlyn. Hier wieder nach Erfrischung oder Übernachtung unternahmen sie eine Schlittenfahrt in umgekehrte Richtung. Am Ende des 19. Jh. drängten Skier den Hörnerschlittensport in den Hintergrund. Die Skisportfreunde gewannen immer mehr die Herrschaft über Spindlerüv Mlyn und das Riesengebirge, und die Wintersaison wurde zum wirtschaftlich wichtigsten Zeitabschnitt.
Rübezahl setzt sich zur Wehr
Am Ende des 19. Jh. brachen Hochwasserkatastrophen über Spindlerüv Mlyn und das Riesengebirge herein. Die Wolkenbrüche führten zu Überschwemmungen, reißende Bäche und Flüsschen stürzten gegen die Elbe, die das herbeiströmende Wasser nicht fassen konnte. Am 17. Juli 1882, und besonders dann am 29. und 30. Juli 1897 forderten sie Opfer an Menschen, Hab und Gut. Durch die vom Staat geschaffene Wildbachverbauung sollte dem ganz vorgebeugt werden. Bei der Regulierung der Flüsse arbeiteten hier als Steinmetzen Fachleute aus den südlichen Teilen der Monarchie - Italiener. Das Flussbett der Elbe wurde bei dieser Regulierung in der Nähe der Brücke um ein paar Meter westlich verlegt, so dass einige Häuser aus Friedrichstal ans linke Ufer, jenseits des Wassers geraten sind. Das Landschaftsbild im Bereich der Krausebauden wurde durch den Bau an der Elbe in den Jahren 1910-14 entscheidend verändert. Die Talsperre hat einen Stauraum von 1 Kilometer Länge und 4 Hektar Fläche. Ihre Funktion bei Hochwasser zu schützen kam sehr oft zur Geltung, z. B. in den 70er Jahren oder im Jahre 1997.
Bürgermeister von Spindlerüv Mlyn
Die vielversprechende Entwicklung der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg ist mit ihrem Bürgermeister in den Jahren 1919 – 1936
untrennbar verbunden. Dr. Wilhelm Pick ist zum Dienst als junger Arzt angetreten und hat sich schnell in der Stadt eingelebt. Er heiratete eine der reichsten Bräute, Antonie Adolf, Erbin des Hotels im Stadtzentrum -Spindelmühle. In der Zeit, wenn er die Funktion des Bürgermeisters bekleidet und sich der umfassenden öffentlichen Tätigkeit widmet, gewinnt Spindlerüv Mlyn Rodelbahnen, ein Eisstadion, einen elektrischen Rodelaufzug, ein Freibad und vor allem im Jahre 1934 eine Sprungschanze... Der Tod im Jahre 1936 errettete ihn vom traurigen Schicksal seiner Verwandten. Er war nämlich Jude.
Zu seiner Zeit begann auch das tschechische Element in Spindlerüv Mlyn zur Geltung zu kommen. In der Elbfallbaude wirkte Bedfich Hlousek als Pächter, in der Martinsbaude Ferdinand Nejedly und in der Spindlerbaude die Familie Lhota. Direkt im Zentrum wurde das Hotel Slävia von Josef Kostäl bewirtschaftet.
Spindlerüv Mlyn heute
Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem die meisten Objekte in Spindlerüv Mlyn von Evakuirten aus bombardierten deutschen Städten und von nach ihrer Verwundung genesenden Wehrmachtsangehörigen belegt wurden, nimmt die Stadt einen gewaltigen Aufschwung.
Aufseiner Fläche von 7 692 ha (davon 6872 ha Wälder) befinden sich 640 Objekte, davon 43 Hotels, 134 Pensionen und 23 Kammbauden. Es leben hier 1300 Einwohner und viele Beschäftigte im Fremdenverkehr mit vorübergehendem Wohnsitz. Der Wohnungsbau konzentrierte sich vor allem in Friedrichstal,wo es jetzt 310 neue Wohnungen gibt. Es entstanden viele privat bewirtschaftete Pensionen, manche alte Objekte wurden modernisiert.
Das Gepräge des Wintersportzentrums ist durch drei Skiareale bereichert: Svaty Petr, Medvedin und Hromovka. Es wurden viele neue Hotels mit großer Kapazität erbaut, wie z. B. Bedfichov, Montana, Horal in Svaty Petr, Harmony am Abhang des Medvedin, Arnika bei der Elbtalsperre oder die neue Elbfallbaude. Der Stadt kommt der Primat unter den Wintersportzentren im Riesengebirge zu.

     

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