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ŠPINDLERŮV MLÝN: DER TRAUM VON EINER SKI-VERBINDUNG WIRD WIRKLICHKEIT

arrow-left13.5.2026
Skigebiet Špindlerův Mlýn

Über das Projekt zur Verbindung der Skigebiete Svatý Petr und Medvědín in Špindlerův Mlýn wird bereits seit 1994 gesprochen, doch in den letzten Jahren nimmt dieser einst kühne Traum konkrete Formen an.

Ziel dieses ehrgeizigen Investitionsvorhabens ist es, die beiden gegenüberliegenden Teile des Skigebiets miteinander zu verbinden und die örtlichen geografischen Grenzen zu überwinden, sodass für den Übergang von einer Talseite zur anderen kein anderes Fortbewegungsmittel als Skier benötigt wird. Zum zentralen Knotenpunkt der gesamten Verbindung wird der Bereich des Parkplatzes P1 am Labský-Staudamm, wo die Auslaufbereiche der neuen Pisten, die Talstationen zweier Seilbahnen sowie ein Servicegebäude mit Kassen und Infozentrum entstehen.

 

Seit 2006 begann die konkrete Planung des Projekts, in deren Rahmen spezifische Studien erstellt und verschiedene Möglichkeiten für die Trassenführung der Verbindungsabfahrten und Seilbahnen geprüft wurden. Im Jahr 2012 wurde das Projekt in seiner aktuellen Form in den Flächennutzungsplan der Stadt Špindlerův Mlýn aufgenommen, womit die Genehmigungsphase begann. Diese umfasste ein aufwendiges Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP) und jahrelange Verhandlungen mit allen betroffenen Behörden mit dem Ziel, eine optimale technische Lösung und einen akzeptablen Kompromiss zu finden.

 

Grundlagen der Umsetzungsphase in den vergangenen Jahren

 

Im Jahr 2020 war die Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts nur noch einen Schritt entfernt, doch Covid, die Energiekrise und weitere Umstände verzögerten den Baubeginn noch um einige Jahre. Der Weg zur Verbindung begann somit mit intensiven Arbeiten in den Jahren 2023 und 2024, als die neuen Abfahrtspisten „Přehradní“ und „Lesní“ gebaut und mit modernster Beschneiungsanlage ausgestattet wurden. Zudem wurden die bestehende blaue Abfahrtspiste in Svatý Petr umgebaut und erweitert sowie die Beschneiungsanlage auf der Piste „Vodovodní“ in Medvědín erweitert und modernisiert. Ein entscheidender Schritt war auch der Bau einer neuen Technologie zur Wasserentnahme aus dem Labský-Stausee, die dem Skigebiet eine von den momentanen Durchflussmengen der Elbe unabhängige Beschneiungsstabilität sicherte. Ein mit großer Aufmerksamkeit verfolgter Meilenstein war im November 2025 die Montage der Stahlkonstruktion der Skibrücke über die Elbe, bei der der größte Kran der Tschechischen Republik zum Einsatz kam.

 

Wichtige Bauvorhaben im Jahr 2026: neue Seilbahn, Brücke und Terminal

 

Das laufende Jahr ist für das Projekt von entscheidender Bedeutung. Im April 2026 begann der Bau einer neuen beheizten 6er-Sesselbahn mit Schutzhaube, die vom Terminal P1 zur Bergstation Hromovka führen wird. Diese moderne Seilbahn wird den Namen Audi Line Přehradní tragen.

 

Die zentrale Bedeutung dieser Etappe fasst René Hroneš, Direktor des Skigebiets Špindlerův Mlýn, zusammen: „Der größte Fortschritt, den der Kunde bereits in dieser Wintersaison hautnah und auf der Piste spüren wird, ist die neue, moderne Seilbahn, von der aus man uneingeschränkt auf der neuen, in diesem Jahr bereits in voller Länge fertiggestellten Piste Přehradní fahren oder nach dem Aussteigen weiter in die Bereiche Hromovka und Svatý Petr fahren. Ich wage zu behaupten, dass die Přehradní dank ihrer Breite, ihrer Form und ihres Gesamtprofils die beste rote Piste bei uns sein wird. Und das meine ich nicht nur in Špindl, sondern in der gesamten Tschechischen Republik.“

 

Im Rahmen des Baus und des Betriebs dieser neuen Seilbahn wird auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Skigebiet und der Marke Audi ausgebaut. Marcel Archleb, Leiter der Audi-Division in der Tschechischen Republik, äußerte sich zur Weiterentwicklung der Partnerschaft: „Das Skigebiet in Špindlerův Mlýn steht für absolute Spitzenklasse im Skisport in den tschechischen Bergen, ist regelmäßig Austragungsort von Weltcup-Rennen im alpinen Skisport, und ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, unsere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit weiter auszubauen. So wie die Marke Audi ihre Produkte ständig verbessert, arbeitet auch das Skigebiet unermüdlich daran, noch bessere Skierlebnisse zu bieten.“

 

Damit ist die Liste der Neuheiten, an denen für die nächste Skisaison gearbeitet wird, jedoch noch nicht zu Ende. Zusammen mit der neuen Seilbahn wird im Dezember 2026 auch die komplette rote Piste Přehradní eröffnet, einschließlich einer technischen Beschneiung auf der gesamten Länge. Und das ist noch lange nicht alles. Auf der anderen Talseite wird in diesem Jahr die Piste „Lesní“ fertiggestellt, ebenfalls inklusive Beschneiung, und es wird auch eine Brücke über die Straße II/295 realisiert, die von Vrchlabí in Richtung Zentrum von Špindlerův Mlýn führt. Damit wird praktisch bereits eine einseitige Skiverbindung zwischen beiden Seiten des Skigebiets hergestellt. Skifahrer gelangen von Medvědín über die neue Piste „Lesní“ und die Skibrücke direkt zur neuen Seilbahn „Audi Line Přehradní“ und von dort weiter nach Svatý Petr. Dies bedeutet auch einen enormen Gewinn für die gesamte Region Bedřichov, wo der Großteil der Einheimischen lebt und sich zahlreiche Unterkünfte befinden. Alle Skifahrer aus diesen Orten haben nun die Möglichkeit, im Ski-In-Ski-Out-Modus zu fahren – die nur wenige Dutzend Meter entfernte Piste können sie einfach zu Fuß erreichen, ohne auf Autos oder Skibusse angewiesen zu sein. Alle genannten wesentlichen Neuerungen werden Besucher und Einheimische somit bereits ab der kommenden Wintersaison 2026/27 spüren.

 

Ausblick auf die Zukunft

 

Das Projekt wird anschließend mit dem Bau einer zweiten 10er-Gondelbahn in Richtung Medvědín fortgesetzt, die im Jahr 2027 realisiert wird. Ein voll funktionsfähiges und in beide Richtungen verbundenes Skigebiet wird somit für die Wintersaison 2027/28 zur Verfügung stehen.

 

Die wichtigsten Vorteile des Projekts: Sicherheit und Lebensqualität im öffentlichen Interesse

 

Das Verbindungsprojekt ist nicht nur eine Investition in die Skisportinfrastruktur, sondern dient auch dem öffentlichen Interesse in den Bereichen öffentliche Gesundheit, Sicherheit und sozioökonomische Entwicklung der gesamten Region.

 

Absolute Priorität: Sicherheit auf den Pisten und auf den Straßen

 

Ein wesentlicher Vorteil ist die deutliche Erhöhung der Sicherheit für alle Besucher. Durch die Skiverbindung können sich die Skifahrer gleichmäßig über das gesamte Gebiet verteilen, wodurch mehr Platz auf den Pisten entsteht und gefährliche Engpässe vermieden werden. Das Projekt sieht zudem eine Erhöhung des Anteils an blauen und roten Pisten vor, die für weniger erfahrene Skifahrer und Familien mit Kindern besser geeignet sind.

 

Verkehrsberuhigung und Rückgabe des Stadtzentrums an die Fußgänger

 

Ziel des Projekts ist auch eine grundlegende Umgestaltung des Verkehrs, der derzeit zwischen den getrennten Skigebieten häufig das Stadtzentrum lahmlegt und die Sicherheit der Fußgänger gefährdet. Die Verbindungsstrategie sieht vor, dass Besucher, Anwohner und Einheimische beim Wechsel zwischen den verschiedenen Bereichen des Areals nicht mehr so häufig auf ihre Autos angewiesen sind.

 

Zu dieser Entlastung des Verkehrs trägt eine Kombination aus mehreren Schlüsselmaßnahmen bei, die gemeinsam mit der Stadt Špindlerův Mlýn umgesetzt werden:

 

● Nutzung neuer Flächen auf dem Parkplatz P1: Direkt an den neuen Seilbahnen am Labský-Staudamm entstehen mehr als hundert Parkplätze.

 

● Erhöhung der Parkkapazitäten: Die Anzahl der Parkplätze im Bereich hinter den Technischen Diensten der Stadt Špindlerův Mlýn, der sogenannten Zadní Hromovka, wird deutlich erweitert.

 

● Neue Zufahrten zum Parkplatz P2 – Hromovka: Die bereits in der vergangenen Saison in Betrieb genommene neue Zufahrt zum Parkplatz Hromovka und Zadní Hromovka hat die Verkehrsbelastung im Stadtzentrum deutlich verringert.

 

● Verbesserung und Modernisierung der Navigationssysteme: Nach und nach wird ein neues, modernes Navigationssystem aufgebaut, das Besucher über die Anzahl der freien Parkplätze auf dem jeweiligen Parkplatz informiert; außerdem ist eine Verstärkung der informativen Verkehrszeichen vorgesehen.

 

Diese Maßnahmen führen zur Schaffung einer sicheren Zone für Fußgänger und zu einer deutlichen Verringerung von Emissionen, Lärm und Stress auf den Straßen. Gleichzeitig wird die Logistik der Skibusse optimiert – dank des Terminals P1, das als wichtiger Einstiegspunkt für beide Skigebiete dienen wird, müssen die Linien nicht mehr so stark durch die engen Winterstraßen slalomen, was die Sicherheit und den Verkehrsfluss in der gesamten Stadt weiter erhöht.

 

Ein wesentlicher Faktor ist auch die Beschleunigung der Einsätze des integrierten Rettungssystems und des Bergrettungsdienstes, denen die entlasteten Straßen und die Skiverbindungen eine wesentlich schnellere und effektivere Hilfe für Verletzte ermöglichen.

 

Eine florierende Gemeinschaft und ein aktiver Lebensstil

 

Das Projekt ist ein Grundpfeiler für den Wohlstand der Region. Es sorgt für die Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und fördert eine aktive Freizeitgestaltung als gesunde Alternative zur virtuellen Unterhaltung.

 

Dank der Verbindung wird Špindlerův Mlýn zu einem modernen, sicheren und ökologisch verantwortungsbewussten Zentrum, das in der Lage ist, mit den führenden Skigebieten Europas zu konkurrieren und gleichzeitig das Wohlergehen seiner Bewohner zu schützen.

 

Quelle: Pressemitteilung Skigebiet

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